Kinder- und Jugendtraining

Taiji-Kungfu für Kinder und Jugendliche

Start:
Mittwoch 08. Mai 2019
17.00-18.00 Uhr

Köln-Süd
Kartäuserwall 18,
50677 Köln

Der Kurs ist als von der zentralen Prüfstelle für Prävention zertifiziert und wird von allen gesetzlichen Kassen bezuschusst.

Anmeldung:
Filip Gutknecht-Stöhr
info(at)taijitraining.com
(0178) 3 92 85 02

In diesem Kurs möchte ich den Kindern bzw. Jugendlichen den traditionellen chinesischen Kungfu-Stil des Chen-Stil Taijiquans näherbringen.

Taiji ist auch Kampfkunst
Es geht beim Taiji nicht um bizarre Energieübungen, sondern um ein gezieltes Training welches den Bewegungsapparat aufbaut und dessen Entwicklung positiv fördert. Genau dafür werden die kämpersichen Elemente des Trainings genutzt. "Kampf" natürlich dazu kämferische Fähigkeiten zu entwicklen. Aber auch dazu,  einen gesunden Umgang mit Aggression zu entwickeln, ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen sowie Gleichgewicht und Widerstandsfähigkeit zu verbessern. In der Regel geht es darum, mit gegnerischen Kräften sinnvoll umzugehen und dabei seine eigene Stabilität und Reaktionsfähigkeit zu verbessern.

Formtraining - Ruhe und Konzentration
Das Kerntraining des Taiji sind die sogenannten Formen. Mein Training der Formen lernt man bestimmte, aus der Kampfkunst kommende Bewegungen, die in einer exakten Folge abgelaufen werden. Diese Formen schulen gewisse mentale sowie körperliche Eigenschaften. Kontzentration, Körperkraft, Koordination und Entspannung werden gleichermaßen trainiert. Sie dienen traditionell dazu ohne Gegner kämpferische Fertigkeiten zu entwickeln und gleichzeitig die Gesundheit zu stärken. Druch das Training wird überschüssige bzw. unkoordinierte Energie in geregelte und ruhige Bahnen gelenkt.

Es gibt traditionell zwei lange Formen im traditionellen Taiji.
Die erste Form (Yilu) wird ruhig und langsam durchgeführt und dient dazu die Grundlegenden Fertigkeiten des Taiji zu entwickeln. In der zweiten Form (Erlu) werden Bewegungen in der richtigen Bewegungsqualität kraftvoll, schnell und explosiv durchgeführt.  Die Kinder- bzw. Jugendform ist eine verkürzte Form, welche Elemente aus beiden Formen verbindet.

Anforderungen an Koordianation und Körperkontrolle

Die Bewegungen haben zum Teil einen hohen Anspruch an Koordination und Haltung. Außerdem erfordern sie eine gewisse Beanspruchung der Muskulatur. Deshalb ist Disziplin, Ruhe, Aufmerksamkeit und Respekt den anderen Gegenüber ein wichtiger Aspekts im Training.


Zusatzprogramm Mattenübungen

Zusätzlich aus den Inhalten des Taiji-Kungfu, lernen die Kinder pro Stunde eine zusätzliche Übung aus einem Opens external link in new windowspeziell zusammengesetzten Übungsprogramm welches in erster Linie die Funktionsfähigkeit des Bewegungsapparates (allem voran die der Hüftgelenke und der Wirbelsäule) unterstützt. Darüber hinaus wirkt es auch auf alle anderen Funktionssysteme wie das Herz-Kreislaufsystem und letztlich das auf zentrale Nervensystem harmonisierend. Regelmäßige Durchführung dieser Übungen führt zum Abbau von Dysbalancen und einem belastbareren Bewegungsapparat

Damit einhergehend werden sich auch andere sportliche Tätigkeiten wie Fußball, Tennis oder Golf, das spielen eines Musikinstruments aber auch "einfache" feinmotorische Tätigkeiten wie das Schreiben verbessern. Durch die Harmonisierung des Muskeltonus und den "leichteren" Ablauf zwischen Nervensystem und Muskulatur kann sich die Person (bzw. das Kind) motorisch leichter und besser ausdrücken. Da jeder geistige oder emotionale Ausdruck immer auch eine motorische Komponente hat, werden sich alle Übungen (sofern sie richtig ausgeführt werden) auch positiv auf der geistig-emotionalen Ebene auswirken.

Die Wirbelsäule ist die Kernstruktur unserer Bewegungsfähigkeit. Das Hauptanliegen dieser Übungen ist ein Funktionstraining der Wirbelsäule. Durch die vermittelten Übungen gleichen sich die Kräfteverhältnisse zwischen den Grundfunktionen der Wirbelsäule (Streckung, Beugung, Seitneigung und Rotation) aus. Dadurch werden alle Bewegungen ökonomischer und der Bewegungsapparat wird belastbarer. Besonders der Schädel, die Kiefermuskulatur, der Schulter-Nacken Bereich und die Funktionsfähigkeit der Hüftgelenke sind auf engste mit der Wirbelsäule verbunden. Die Übungen sind so aufeinander abgestimmt, dass alle Bereiche des Bewegungsapparates mit einbezogen werden. 

Ziel der Übungen
Abbau überschüssiger Spannung
Aufbau von inaktiven Bereichen der Muskulatur
Entspannung im Schulter-Nacken Bereich
Kräftigung der Rückenmuskeln
Abbau von Dysbalancen und Asymmetrien des Bewegungsapparates
Harmonisierung des Muskeltonus
Abbau von mentalem Stress
Ausgleich bei hoher körperlicher (auch sportlicher) Belastung
Regeneration